Schwangerschaftsübelkeit Morgenübelkeit

Es soll ja Frauen geben, die spüren bis weit in die Schwangerschaft hinein keinerlei Veränderungen an sich. Den meisten Frauen ist jedoch etwa ab der 5. oder 6. Schwangerschaftswoche im ersten Trimester einfach nur schlecht. Die Schwangerschaftsübelkeit wird zum ständigen Begleiter.

Das Internet ist voll von mehr oder weniger guten Tipps, wie man dem ständig flauen Gefühl im Magen den Garaus macht. Ich habe sie beinahe alle getestet. Geholfen haben mir die wenigsten so richtig gut – leider. Irgendwann habe ich mich damit arrangiert. Ein Mantra, das nicht nur während der Schwangerschaft gilt und das man sich immer wieder sagen sollte, besonders auch wenn Dein Baby endlich auf der Welt ist, lautet: „Es ist alles nur eine Phase. Das geht vorbei.“

Schwangerschaftsübelkeit – Was ist das eigentlich?

Die Schwangerschaftsübelkeit, auch Morgenübelkeit genannt, die eigentlich eine Ganztagesübelkeit ist, gehört wohl einfach mit dazu. Sie wird durch das HCG sowie das Östrogen und Thyroxin (Schilddrüsenhormon) in Deinem Körper verursacht und zeigt Dir eigentlich ziemlich gut, dass Deine Schwangerschaft genau so verläuft, wie sie es sollte. Im Grunde sollte man sich wohl also über das Flattern im Magen freuen, da das HCG notwendig ist, damit es sich Dein Baby in Deiner Gebärmutter so richtig gemütlich machen kann.

Im ersten Trimester steigt der HCG-Wert konstant an. Je höher er ist, desto schlechter wird einem meistens. Erbrechen tun dabei übrigens längst nicht alle Frauen. Die gute Nachricht: Am Ende des ersten Trimesters (etwa um die 14. bis maximal 16. Woche rum) hat der HCG-Wert seinen Höhepunkt erreicht und die Plazenta, die Dein Baby mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen wird, kann ihre Arbeit aufnehmen. Spätestens zu Beginn des zweiten Trimesters, also des vierten Monats, geht es einem meistens schon besser. Vielen Frauen verspüren dann überhaupt keine Übelkeit mehr.

Krankhafte Schwangerschaftsübelkeit

Eine Ausnahme stellt die extreme Schwangerschaftsübelkeit Hyperemesis gravidarum dar, bei der oft auch bei leerem Magen sogar nachts erbrochen wird. Ist dies bei Dir der Fall, sprech unbedingt mit Deinem Arzt darüber. Hier kommen Hausmittel in der Regel nicht weiter.

Es ist übrigens kein Zeichen von Schwäche oder Wehleidigkeit, wenn Dich auch die „normale“ Schwangerschaftsübelkeit ausknockt. Du musst Dich nicht zusammenreißen und so tun als wäre nichts. Dein Körper leistet gerade Höchstarbeit, also darfst Du durchaus etwas kürzer treten oder ab und zu mal jammern. Anstatt Dich über das flaue Gefühl zu ärgern, versuch am besten Bauklötze darüber zu staunen, was Dein krasser Körper im Moment alles vollbringt. Das sind wahre Wunder! In Dir entsteht ein neuer, kleiner Mensch! Wie abgefahren ist das bitte? Manchmal tröstet der Gedanke daran ein wenig.

Linktipp:

Noch mehr nützliche Infos findet Ihr auf „Babycenter Deutschland„. Für alle, die es noch genauer wissen wollen.